Burnout-Syndrom

"Die Krankheit der Fleißigen"

Der Begriff „Burnout“ stammt aus dem englischen Raum und wird mit „Ausgebrannt sein“ übersetzt. Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff, der einen emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand beschreibt. Dieser ist gepaart mit Antriebs- und Leistungsschwäche und steht typischerweise am Ende eines länger andauernden Zeitraums von Überarbeitung und Überforderung. Prinzipiell kann jeder betroffen werden, allerdings sind die Risikopotentiale in bestimmten Berufsgruppen höher als in Anderen.

 

 

Wer ist betroffen?

Hauptsächlich betroffen sind Erwerbstätige mit hohem Stress-potential und daraus resultierender permanenter Überarbeitung und Überforderung z.B.

  • Unternehmer
  • Unternehmensberater
  • Manager
  • Ärzte
  • Lehrer
  • Sozialarbeiter
  • Pflegepersonal

 

Aber auch Hausfrauen, Arbeitssuchende, Schüler, Studenten und Rentner können von einem Burnout betroffen sein.



 

Welche Anzeigen gibt es?

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hindeuten, dass ein Burnout droht:

  • Betroffene sind meist chronisch müde und seelisch erschöpft.
  • Erholungsphasen (z.B. Urlaub) gehen nicht mit einer vollkommenen Regeneration einher .
  • Es kommt zur Distanzierung von der Arbeit, wobei z.B. die innere Beziehung zur Arbeit verloren geht.
  • Es kommt zu körperlichen Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindel, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen und vieles mehr.
  • Es kommt zu psychischen Veränderungen wie z.B. einer erhöhten Gereiztheit oder einer inneren Unruhe und Leere.
  • Es treten kognitive Leistungseinschränkungen auf, unter anderem Konzentrationsstörungen, Entscheidungsunfähigkeit, Selbstzweifel und die Wahrnehmung von Leistungsverlust.
  • Es kommt zu Änderungen im Verhalten, beispielweise zu sozialem Rückzug, zur Hyperaktivität, zum Konsum suchtfördernder Substanzen, zur Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten.

 

 

Was ist die Hauptursache?

In den meisten Fällen gilt permanenter Stress als Hauptursache für das Burnout-Syndrom. Der Dauerstress führt zur ständigen Ausschüttung von Stresshormonen, die zunächst unsere Leistungsfähigkeit steigern, mit zunehmender Dauer aber fatale Folgen für unseren Körper haben, weil wir uns bis hin zur totalen Erschöpfung verausgaben. Dieser Stress resultiert vor allem aus:

  • Eigene oft zu hohe Erwartungshaltung
  • Rollenerwartung seitens der Gesellschaft
  • Zunehmende Zahl von Zeitarbeitsverträge, dadurch steigende Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Hohe Erwartungen an die Leistungsbereitschaft seitens der Unternehmen
  • Steigende Arbeitsbelastung durch permanenten Personalabbau
  • Definition des eigenen Wertes über Statussymbole

 

 

Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es?

Wie in vielen anderen Bereichen scheitern auch beim Burnout-Syndrom Prävention und/oder Behandlung an den Betroffenen, da sie diesbezügliche Hinweise von Kollegen, Partner oder Familie meist eher als Bevormundung wahrnehmen.

 

Die Prävention gegen ein Burnout-Syndrom liegt daher in der Verantwortung des Einzelnen, egal ob selbständig oder angestellt. Dabei gibt es ein paar generelle Maßnahmen, die zum Vorbeugen gegen ein Burnout-Syndrom geeignet sind:

  • Ein effektives Zeitmanagement mit festen Arbeitszeiten und festen Pausen.
  • Entspannungsphasen, in denen die Arbeit „tabu“ ist.
  • Zeit und Raum schaffen für Partner und Familie
  • Regelmäßig Bewegen oder Sport treiben ohne Leistungsdruck
  • Gesundes Essen in angenehmen Ambiente mit genügend Zeit
  • Pflege von eigenen Interessen und Hobbies
  • Ausreichender und vor allem erholsamer Schlaf



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Das Burnout-Syndrom und was Sie darüber wissen sollten!
Ganzheitliche Burnout-Prävention durch Gesundheits-Checks mit der VitalfeldTherapie.
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